Dienstag, 25. Dezember 2012

[HB-Meinung] Nichts. Was im Leben wichtig ist - Janne Teller

Meinung?
Meine Meinungen ersetzen Kurzrezensionen. Ich werde sie überall einsetzen, wo ich wenig zu sagen habe, das Buch/Hörbuch vor langer Zeit gelesen/gehört wurde und bei Klassikern.
http://pmc.daks.dk/fileadmin/pmc/uv_forloeb/Intet/intet_forside_stor__Medium_.bmp
Original(-buch-)cover
Hörbuchcover
Zitat:
"Nichts bedeutet irgendetwas,
das weiß ich seit Langem.
Deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun.
Das habe ich gerade herausgefunden."

Autorin: Janne Teller
Titel: Nichts. Was im Leben wichtig ist
Originaltitel: Intet
Gelesen von: Laura Maira
Verlag: Silberfisch (September 2010)
Sprache: Deutsch
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 16 Jahre

Inhalt:
Auf das Leben folgt der Tod. Auf die Bedeutung das Vergessen. Auf den Anfang das Ende. Als Pierre Anthon das erkennt, steigt er auf einem Pflaumenbaum und verbringt dort seine Tage. Gerda, Elise, Jan-Johan und all die anderen Kinder in der Stadt finden Pierre Anthon Verhalten nicht nur provozierend, es macht ihnen auch Angst - schließlich liegt die Zukunft verheißungsvoll vor ihnen. In einer verlassenen Sägemühle beginnen sie Dinge zusammenzutragen, die ihnen etwas bedeuten. Doch die Aktion, die beweisen soll, dass sich Pierre Anthon irrt, läuft bald aus dem Ruder ...

 + 
  Gutes Hörbuch für zwischendurch
  Tolle Grundidee
  Stellenweise fast schon philosophisch
  Schönes Cover

 - 
  Überzogene Reaktionen
  Gegen Ende unglaubwürdig und unrealistisch

Fazit:
Ein guter Anfang, eine tolle Idee, gegen Ende allerdings nur noch unrealistisch.

Charaktere: ♥♥ (2/5)
Schreibstil: ♥♥♥ (3,5/5)
Idee: ♥♥♥♥ (4/5)
Umsetzung: ♥ (1/5)
______________________
Insgesamt: ♥♥ (2,5/5)
 + Gestaltung: ♥♥♥♥ (4/5)
Stimme: ♥♥♥♥♥ (5/5) 

Kommentare:

  1. ich fand das buch gut aber irgendwie gruselig..das mit..bääh ich sag nur finger! o.o
    wuuuh!
    naja frohe weihnachten!

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  2. Das Buch/Hörbuch muss zum Ende hin wirklich schlecht/blöd sein, was? Ich kenne es nicht.
    Marianne

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  3. Ich fand das Buch auch an einigen Stellen überzeichnet, aber insgesamt als Denkanstoß sehr gut, gerade weil die Reaktionen zum Teil unrealistisch sind. Man fragt sich (und das will das Buch offensichtlich), wie man selbst jemanden überzeugen könnte, dass das Leben einen Sinn hat.

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    1. Den Denkanstoß an sich fand ich auch gut, ohne ihn hätte ich das Buch viel schlechter bewertet, aber mit den übertriebenen Reaktionen konnte ich einfach nichts anfangen :/ Schade, da ich den Anfang echt gut fand!

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