Dienstag, 12. Juni 2012

[Rezension] Finding Sky - Joss Stirling

Deutsches Cover
Diverse andere Cover:


Zitat:
"Das letzte was ich wollte, war, mich zu verlieben, weil ich mich ganz tief in meinem Inneren daran erinnerte, dass Liebe wehtat."

Autorin: Joss Stirling
Titel: Finding Sky
Originaltitel: Finding Sky
Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Mai 2012)
Sprache: Deutsch
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 16 Jahre
Buchreihe: Die Macht der Seelen - Finding Sky (engl. Finding Sky)
                                                        - Saving Phoenix (engl. Stealing Phoenix)
                                                        - Calling Crystal (engl. Seeking Crystal)

Inhalt:
Zed Benedict umgibt ein Geheimnis. Mit seiner Arroganz, seiner Unnahbarkeit, seinem Zorn schüchtert er alle ein: Lehrer, Mitschüler. Auch Sky, die sich, allerdings heimlich, stark zu dem unverschämt gut aussehenden Jungen hingezogen fühlt. Doch dann hört sie plötzlich seine Stimme in ihrem Kopf ... und er versteht ihre gedachte Antwort! Als Zed daraufhin behauptet, Sky sei sein Seelenspiegel, sein ideales Gegenstück und ein Savant wie er, ein Mensch mit einer übernatürlichen Gabe, glaubt Sky ihm kein Wort. Und will ihm nicht glauben – denn tief in ihr drinnen rührt sich eine Fähigkeit, vor der sie eine Höllenangst hat ...

Gestaltung:
Anfangs war ich nicht besonders angetan von dem Cover, was wohl auch an der Farbe lag. Pink ist einfach nicht mein Ding, aber wenn man es mal in der Hand hält sieht das ganze schon anders aus. Die Farbe ist ein schönes Lila und die Verschnörkelung glänzt im Licht silber. Ohne Schutzumschlag hat das Buch eine noch viel schönere Farbe, die ich am ehesten Lavendelfarben nenn würde, also dunkellila-blau. Zu der Farbe passt das hellblau des Titels noch viel besser.
Den Titel finde ich toll und er passt auch zum Buch, denn letztendlich findet Sky sich auch selbst trotz ihrer Vergangenheit. Mit dem Untertitel kann ich nicht viel anfangen, aber das ist meistens so bei Untertiteln. Völlig überflüssig!
Die anderen Cover finde ich in allen Ausführungen genauso gut, wobei ich mich frage wieso es so viele verschiedene Cover gibt.

Meine Meinung:
Die Geschichte beginnt damit, dass Sky als Kind ausgesetzt wird, so erfährt man wie Sky zu der schüchternen Person geworden ist, die sie ist. Ich konnte sehr gut nachvollziehen, dass sie sich eigentlich nur anpassen will, auf Grund ihrer Vergangenheit. Ansonsten ist sie leider oft naiv, was sie aber nicht weniger liebenswert macht.
Zed war erst der typische Bad Boy wird dann aber (leider) ziemlich schnell übertrieben freundlich, was ich zwar durch die Seelenspiegelsache relativ gut erklärt fand, allerdings konnte ich trotzdem nicht wirklich Gefallen daran finden. Er hat 6 ältere Geschwister, die alle mehr oder weniger nett gewirkt haben.
Die Idee mit den Savants finde ich ganz gut, wobei mir die ganzen außergewöhnlichen Fähigkeitenin letzter Zeit zu häufig über den Weg gelaufen sind.
Leider ist der Anfang noch sehr Jugendbuch-typisch und mehr als vorhersehbar. Anstatt Sachen wie "er ist unerreichbar für mich" nur anzudeuten, werden sie einfach ausgesprochen, was das Ganze allerdings auch nicht besser macht. Auch sonst wirkt die Geschichte schon sehr bekannt. Die Liebesgeschichte war mir zu plötzlich, ohne Zeit um sich wirklich zu entwickeln, was wohl auch an dem Seelenspiegelding lag.
Die erste Hälfte des Buches war also weder neu, noch besonders interessant, aber bevor ihr euch einem anderen Buch zuwendet kommt hier noch ein dicker, fetter positiver Punkt, denn trotz der Schwächen am Anfang war die zweite Hälfte des Buches sehr toll. Es wurde teils sehr dramatisch und man hat richtig mitgefiebert.
Gerade bei diesen spannenden Stellen hat die Autorin ihr Potenzial entfaltet, sodass man das Buch bis zum Schluss gar nicht mehr weglegen konnte.
Insgesamt liest sich das Buch schnell und flüssig. Das Ende ist in sich geschlossen, obwohl es einen zweiten Band geben wird, der jedoch von Yves, Zeds Bruder, handeln wird. Trotz des holprigen Anfangs finde ich, es lohnt sich!

Fazit:
Eine schwere Entscheidung bei der ich am Anfang des Buches noch 2 Herzchen und am Ende wohl 5 Herzchen vergeben hätte. Aufgrund des wirklich guten Endes, werden es noch ganze 4!

Gestaltung:  ♥♥♥♥ (4/5)
Inhalt:  ♥♥♥♥ (4/5)

Über die Autorin:

Joss Stirling studierte Anglistik in Cambridge und war schon immer von der Vorstellung fasziniert, dass es im Leben mehr gibt, als man mit bloßem Auge sehen kann. Um für den vorliegenden Roman zu recherchieren, unternahm sie eine ausgedehnte USA-Reise von den Rocky Mountains bis nach Las Vegas.

Kommentare:

  1. Von mir hat es auch 4 gekriegt :-)
    So ganz rund war es einfach nicht, aber eine definitive Empfehlung...
    Das mit Zed habe ich auch so gesehen... ;-)

    Sehr schöne Rezension.

    glg

    Steffi

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    1. Freut mich ;D Ich habe bisher nämlich eher Beiträge gelesen bei denen das Buch entweder ohne oder mit ganz viel Kritik erwähnt wurde :S
      LG
      Elisa (:

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  2. Hi Elisa,
    na dann hoffe ich mal stark auf die zweite Hälfte, hab jetzt die erste hinter mir und bisher reißt es mich nicht vom Hocker, deine Kritikpunkte kann ich nur bestätigen. Aber mal sehen, ich lass mich überraschen :-)
    LG

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    1. Ich drücke dir die Daumen, dass du das Ende genauso toll findest ;D

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  3. Uuuuhhhh! Ich fand das Buch nicht so toll! Aber Geschmäcker sind ja verscjieden :-)

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    1. Da hast du recht und der Anfang war auch überhaupt nicht mein Fall, aber das Ende hat das ausgeglichen ;D

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  4. Du weißt es zwar schon, aber ich mochte das Buch. Genauso wie das zweite.
    Marianne

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