Donnerstag, 15. März 2012

[Rezension] Die Flammende - Kristin Cashore

Englisches Cover
https://www.carlsen.de/sites/default/files/styles/layer_480/public/sonstiges/9783551582119.jpg
Deutsches Cover
Zitat:
»Es gibt nichts Widernatürliches auf der Welt. […] Etwas Widernatürliches ist etwas, das in der Natur nicht vorkommt. Ich komme vor. Ich bin natürlich und die Dinge, die ich will sind auch natürlich. […] Deine widernatürliche Schönheit ist natürlich. Die Natur ist entsetzlich.«
S.423 
Autorin: Kristin Cashore
Titel: Die Flammende  
Originaltitel: Fire  
Gebundene Ausgabe: 510 Seiten  
Verlag: Carlsen Verlag GmbH  
Sprache: Deutsch
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Buchreihe: Die sieben Königreiche - Die Beschenkte (engl. Graceling)
                                                           - Die Flammende (engl. Fire)
                                                           - Die Königliche (engl. Bitterblue)

Inhalt:
Wer das Mädchen mit den Haaren wie Feuer einmal gesehen hat, wird sie nie wieder vergessen: Fire übt eine unwiderstehliche Macht auf alle Lebewesen in ihrer Nähe aus. Zudem kann sie in die Gedanken anderer Menschen eindringen - nur nicht in die von Prinz Brigan. Wer ist dieser unnahbare Feldherr, und welche Rolle spielt er im Kampf um den Thron? Fire kann sich dem Netz aus Verschwörungen, das sich um sie herum entspinnt, nicht entziehen. Ebenso wenig wie dem Mann, der so widerstreitende Gefühle in ihr hervorruft ...   

Aufmachung:
Hmm, welches Cover ist schöner, dieses oder das von "Die Beschenkte"?
...es ist dieses hier, weil die Farben außergewöhnlich sind und ich Fire's Haare total toll finde, auch wenn manche meinen sie hätte ja rote Haare und nicht korallfarbene :D Bei den Haaren kann ich mir auch den Rest von Fire gut vorstellen und ich findes es Klasse, dass Fire auch nicht gleich ein Gesicht aufgedrückt wird. Ich will schließlich in meinem Kopf ein Bild entstehen lassen :)
Das englische Cover ist ok, nicht so schön wie das deutsche.

Meine Meinung:
Zuckersüß :* Die Autorin schreibt genauso schön wie auch in ihrem Debütroman und die Idee ist eine ganz neue, denn Fire ist keine Beschenkte, sie ist ein "Monster", aber keins der gruseligen Sorte, sondern ein Monster das jedem Mann den Kopf verdreht und alle Frauen neidisch macht. Macht sie das unsympathisch? Nein, überhaupt nicht, Kristin Cashore hat es geschafft Fire trotz aller Perfektion zu einer sehr netten Hauptperson zu machen.

Obwohl Fire, wie schon gesagt, keine Beschenkte ist hat sie auch bestimmte Fähigkeiten mit denen sie in die Köpfe anderer Menschen eindringen kann, natürlich nicht in die von Prinz Brigan und diese Fähigkeit gibt einem natürlich auch mal einen Einblick in die Gedankenwelt anderer Personen.
Trotz der anderen Begebenheiten, wie der Ort und die (mehr oder weniger) fehlenden Beschenkten, verlieren wir nicht den Bezug zum ersten Band

Prinz Brigan fand ich übrigens auch sehr sympathisch, denn er ist nicht nur auf Fire's Äußeres fixiert, beide Charaktere sind sehr tiefgründig und so manches Geheimnis wir in dieser Geschichte aufgedeckt. Auch die Nebenfiguren waren ganz toll. Ich würde ja sagen wer, aber dann wäre es ja vorbei mit der Spannung. Die Liebesgeschichte ist mal wieder toll insszeniert und hat mir sehr gut gefallen, auch wenn dadurch ab und zu mal die Geschichte doch etwas in den Hintergrung gerät.
Insgesamt eine sehr gute Geschichte mit einem unerschöpfbarem  Meer an Ideen und sehr viel Herz geschrieben.

Fazit:
Genauso gut wie die Beschenkte, obwohl ich mich langsam frage ob die Autorin etwas gegen Babys hat... Die Bewertung fällt trotzdem genauso gut wie bei der Beschenkten aus ;)

Gestaltung: ♥ (5/5)
Inhalt: ♥ (5/5)

Kommentare:

  1. Ich habe das Buch jetzt auch gelesen. Ich finde es logisch, warum sich Fire entscheidet keine Kinder zu bekommen. Sie will verhindern, dass so etwas noch ein mal passiert. Findest du das nicht auch logisch oder sehe ich das einfach anders als du?
    LG, Marianne

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    1. Doch ich sehe es eigentlich genauso. Ich kann ihre Beweggründe durchaus verstehen, allerdings muss ich, nachdem ich schon die gesamte Reihe gelesen habe, sagen, dass die Autorin eine Vorliebe für ungewöhnliche Enden hat. Beim klassischem Happy End besteht zumindest die Chance auf Kinder, aber das Buch ist einfach außergewöhnlich ;)

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    2. Ok. Daran kann es liegen, ich habe noch nicht alle Teile gelesen. :-)
      LG, Marianne

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